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Braunkohle
ist der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen
langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt
werden kann.
Mit einer Fördermenge von rund 170 Mio. t (2009) ist die Braunkohle
zu
rund 40 Prozent an der Primärenergiegewinnung in Deutschland
beteiligt und
damit wichtigster heimischer Energieträger.
Hochwertige und im weltweiten Vergleich vorbildliche Rekultivierung
ist
Ausgleich für die Landinanspruchnahme durch den Bergbau.
Rund 92 Prozent der gesamten Braunkohle-Gewinnung werden zur inländischen
Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Sämtliche Kraftwerke
verfügen über hochwirksame Anlagen zur Entschwefelung, Entstickung
und Entstaubung der Rauchgase.
Durch den Verbund von Tagebau und Kraftwerk bieten Anlagen auf
Braunkohlenbasis ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.
Es gibt keine Transportrisiken.
Kraftwerke auf Braunkohlenbasis erzeugten im Jahre 2009 über 146 Milliarden
Kilowattstunden Strom. Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde
Strom basiert auf dem Einsatz heimischer Braunkohle.
In Deutschland werden rund 50.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze
durch Braunkohlenbergbau und -stromerzeugung gesichert.
Der Arbeitsschutz ist hoch entwickelt: Mit 2,8 anzeigepflichtigen Arbeitsunfällen
je 1 Million Arbeitsstunden (2009) liegt die Branche weit unter dem
Durchschnitt der deutschen Wirtschaft (2008: 17,2).
Die Braunkohlenindustrie bekennt sich zum vorsorgenden Klimaschutz.
Mit
hohen Investitionen in die Kraftwerke – Neubauten und Modernisierung
–
werden die Effizienz der Stromerzeugung kontinuierlich gesteigert und
die Emissionen gesenkt.
Die Strategie der kontinuierlichen Modernisierung des Kraftwerksparks
durch Neubau hoch effizienter Kraftwerke mündet ab etwa 2020 in
die Option, das anfallende CO2
abzuscheiden und in geologischen Formationen abzulagern.
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