Ausgabe 2010.01 / Wissen Kompakt
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Braunkohle ist der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen
langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt
werden kann.


Mit einer Fördermenge von rund 170 Mio. t (2009) ist die Braunkohle zu
rund 40 Prozent an der Primärenergiegewinnung in Deutschland beteiligt und
damit wichtigster heimischer Energieträger.


Hochwertige und im weltweiten Vergleich vorbildliche Rekultivierung ist
Ausgleich für die Landinanspruchnahme durch den Bergbau.


Rund 92 Prozent der gesamten Braunkohle-Gewinnung werden zur inländischen Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Sämtliche Kraftwerke verfügen über hochwirksame Anlagen zur Entschwefelung, Entstickung und Entstaubung der Rauchgase.


Durch den Verbund von Tagebau und Kraftwerk bieten Anlagen auf
Braunkohlenbasis ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.
Es gibt keine Transportrisiken.


Kraftwerke auf Braunkohlenbasis erzeugten im Jahre 2009 über 146 Milliarden Kilowattstunden Strom. Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom basiert auf dem Einsatz heimischer Braunkohle.


In Deutschland werden rund 50.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze durch Braunkohlenbergbau und -stromerzeugung gesichert.


Der Arbeitsschutz ist hoch entwickelt: Mit 2,8 anzeigepflichtigen Arbeitsunfällen
je 1 Million Arbeitsstunden (2009) liegt die Branche weit unter dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft (2008: 17,2).


Die Braunkohlenindustrie bekennt sich zum vorsorgenden Klimaschutz. Mit
hohen Investitionen in die Kraftwerke – Neubauten und Modernisierung –
werden die Effizienz der Stromerzeugung kontinuierlich gesteigert und die Emissionen gesenkt.


Die Strategie der kontinuierlichen Modernisierung des Kraftwerksparks durch Neubau hoch effizienter Kraftwerke mündet ab etwa 2020 in die Option, das anfallende CO2 abzuscheiden und in geologischen Formationen abzulagern.


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